Dienstag, 6. April 2010

Stifte über Stifte...



Filzstifte und Buntstifte

links im Bild: Pelikan Fasermaler (36er Set), Mitte: Filzstifte idena, rechts im Bild: Holzstifte von Faber Castell (24er Set)

Mit den Filzstiften kann man ganz gut einzelne Akzente setzen oder auch mal ein ganzes Bild kritzeln. Jedenfalls bringen die Filzer ne nette Abwechslung und eine gewisse Rohheit/Einfachheit in die Malerei. Schwierig wirds nur in Skizzenbüchern, weil die Filsstifte bei zu dünnem Papier oft durchdrücken. Ich hab auch schon tolle Bücher gesehen, bei denen dieser Effekt gewollt war und toll genutzt wurde zur Weiterarbeit auf der nächsten Seite.
Was ihr hier noch sehen könnt, sind ganz einfache Corrector-Pens in weiß. Wenn ich ein Aquarellbild oder eine andere Zeichnung habe, auf der ich noch ein paar Highlights setzen möchte, gehts mit diesem deckenden Stift besonders gut ;)

Holzstifte
sind ebenfalls wie die Aquarellstifte einfach besonders praktisch für das Zeichnen unterwegs oder wenn man gerade keine große Lust auf einen großen Materialaufwand hat.
Das exotische Studentenfutter hier: http://i1036.photobucket.com/albums/a449/blaze-of-color/studentenfutter1.jpg?t=1269194638 hab ich zum Beispiel lediglich mit diesen Holzstiften koloriert. Für mich ist einzig an den Holzstiften wichtig, dass sie eine gute Farbabgabe haben und nicht zu hart sind.

Hier eine Mischung aus schwarzer Tintenzeichnung und ein paar kleinere Akzente mit Holzstiften:


Rollerball, Kugelschreiber, Fineliner, Füller, Bleistifte

Am liebsten skizziere ich noch mit schwarzen Kugelschreibern. Vermutlich, weil ich die immer und überall dabei habe. Mit ihnen kann man gut Konturen zeichnen oder Flächen schraffieren. Außerdem ist ein Kuli schnell zur Hand und das gewünschte Objekt sofort skizziert. Ähnlich auch beim Fineliner. Hier der Standartliner von Stabilo. Ich hab ihn außer in schwarz noch in grau, um Abstufungen besser hinzubekommen.
Ganz gut zum Zeichnen sind auch Rollerballstifte (am liebsten in schwarz), sowohl die einfachen als auch die nachfüllbare Rollerballfüller. Ich habe auch dünne Schönschreibfüller (0,8mm) von Online, mit denen ich auch gerne zeichne. Der Nachteil bei diesen Füllern und der ganz normalen Tintenpatrone: Wenn man anschließend mit Aquarellfarbe drüberpinselt, verschwimmt das Ganze, da die Tinte nicht wasserfest ist. Das wird auch meine nächste Anschaffung sein: Eine schöne Zeichenfeder und wasserfeste Zeichentusche.
Bei den Bleistiften sind eigentlich 3 verschiedene Härtegrade ausreichend. HB oder 2B zum Vorzeichnen und Konturen ziehen, dann 4B zum Flächen schraffieren und wer es ganz dunkel und schummrig mag, dann noch einen 6B (oder noch weicher).
Hier ein Bild nur mit Bleistift in unterschiedlichen Härtegraden:

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